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Vertreter des Europäischen Parlamentes bei der IT + Media Group

MdEP Daniel Caspary informierte sich über das Projekt einer grenzüberschreitenden Presseagentur (www.presseregion.eu)

Vertreter des EU-Parlaments beim Besuch im Media + IT - Center Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.n.r.):
Daniel Caspary (MdEP, EVP/CDU)
Dr. Marduk Buscher, GF der IT + Media Group GmbH
Susann Rau, Kundenberaterin der Volksbank Baden-Baden-Rastatt e.G.
Tobias Wald, CDU Landtagskandidat für den Wahlkreis 33 Baden-Baden/Bühl
Patric Wowerath, GF der IT + Media Group GmbH
Christian Eggersglueß, Pressesprecher Landratsamt Ortenaukreis
Tobias Kaul, GF der IT + Media Group GmbH
Svenja Wittpoth, Medienwissenschaftlerin und Autorin des Buches "Warum wir in Europa grenzüberschreitende regionale Presseagenturen brauchen"
und Marc Uhlrich, Inhaber der Firma logomusic und Mitinitiator der Idee einer grenzüberschreitenden Pressearbeit.



Am heutigen Freitag erhielt das Media- + IT-Center in Baden-Oos Besuch von dem Europaabgeordneten Daniel Caspary (EVP/CDU) und dem CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis 33, Baden-Baden/Bühl, Tobias Wald.
Zusammen mit Fachleuten für grenzüberschreitende Finanzierungen und dem Pressesprecher des Landratsamtes Ortenaukreis, Christian Eggersglueß, der kürzlich eine Oberrheinkonferenz zum gleichen Themenkreis mit organisiert hatte, ging man der Frage nach, ob und wie eine grenzüberschreitende Presseagentur den Informationsaustausch zwischen den Regionen Baden und Elsaß – als Pilotprojekt für weitere europäische Grenzregionen – befördern könnte. Wie Marc Uhlrich und Dr. Marduk Buscher als Initiatoren des Projektes versicherten, bestehe der Ansatz der grenzüberschreitenden Presseagentur in der Zielsetzung, die bestehenden Strukturen im Medienbereich zu nutzen, also die bereits tätigen Anbieter von Hörfunk, Fernsehen, Internetportalen sowie vor allem Zeitungen und Zeitschriften mit ins Boot zu holen. Die „Presseagentur der Regionen“ wolle keinesfalls in eine Konkurrenzsituation mit den Herausgebern dieser Medien treten, sondern verstehe sich als Dienstleister für dieselben.
Die Autorin der jüngst erschienenen Untersuchung „Warum wir in Europa grenzüberschreitende regionale Presseagenturen brauchen“, Svenja Wittpoth, erläuterte flankierend als Ergebnis ihrer Studien, daß das erwünschte Wachsen eines europäischen Gemeinschaftsgefühls zwingend eine Forcierung der medialen Aktivitäten voraussetze. Nur eine regelmäßige und umfassende Berichterstattung über beide Seiten einer Grenzregion könne die Grundlage hierzu schaffen.
Im Anschluß wurde zum einen über die denkbaren Möglichkeiten einer Finanzierung diskutiert, zum anderen über die Form des angedachten Informationsflusses nachgedacht. Allen Seiten war klar, daß zu viel Nähe zu nationalen oder Europäischen Institutionen vermieden werden müsse, um die Unabhängigkeit des Journalismus‘ zu wahren.
Andererseits ist kaum denkbar, daß ein rein privat finanziertes Engagement dem Ziel einer breitangelegten Belebung des Informationsflusses über die europäischen Binnengrenzen hinweg gerecht werden kann. Alle Teilnehmer bekräftigten abschließend ihre Absicht, die Gründung einer „Presseagentur der Regionen“ im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.
Als Fazit der Veranstaltung wurde ins Auge gefaßt, eine grenzüberschreitende Expertengruppe ins Leben zu rufen, zu deren erster Sitzung Herr Caspary einladen wird, um den Aufbau eines kontinuierlichen Informationsnetzes konkret vorzubereiten. Eine Präsentation der Firmengruppe rund um die IT + Media Group rundete die Veranstaltung ab.


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